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Das Do im Taekwondo PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Richard Frank   
Dienstag, 07. Oktober 2008 um 10:38

In jeder Kampfkunst die mit DO endet oder wo das Wort DO enthalten ist, ist mit DO der geistige Aspekt oder der Weg gemeint den ein Schüler gehen soll, damit nicht nur die körperlichen Techniken, sondern auch die geistigen Aspekte des oder der Gründer übermittelt werden.

Nach dem DO zu leben bedeutet nicht unentwegt über DO zu sprechen oder zu diskutieren. Ein Leben in Zurückgezogenheit ist ebenso falsch. Wer DO erfahren hat, sollte seine Erfahrungen in den Alltag einbringen und mit allen Menschen im Sinne des Do leben.


Mit dem DO ist es so eine Sache, man sieht es nicht man hört es nicht, man schmeckt es nicht. Es ist wie bei der Liebe, wenn man einen Menschen liebt, oder verliebt ist achtet man nicht auf seine Fehler, man akzeptiert den Menschen wie er ist. Liebe kann man nicht erzwingen, sie ist einfach da. Mit den Jahren kann sie sich festigen oder auch zerbrechen. Es ist wie beim DO, mit den Jahren festigt sich das DO, nicht der Mensch beeinflußt das DO, sondern das DO beeinflußt den Menschen. Zum Wesen der Liebe gehört ferner, das sie ein Geschenk ist. Man kann DO nicht erzwingen, es kommt mit der Zeit. Sobald man DO erfahren hat, welches nicht durch Meditation alleine zu erreichen ist, sollte man es auch im alltäglichen Leben praktizieren, und versuchen die Grundregeln des Taekwon - DOs versuchen einzusetzen.

In erster Linie kommt es nicht darauf an, in welcher Kampfkunst/sport man unterrichtet wird, es gibt keine Kampfsportart/kunst die, die ultimative Lösung für einen Ernstfall bereit hält. Ein bedeutender Wesenszug des DO ist es, keine abfälligen Bemerkungen über andere Kampfsportsysteme zu machen. Jedes Kampfsportsystem, egal ob es Kampfsport oder Künste sind, ist nur so gut wie ihre Trainer. Der Schüler muß den Willen mitbringen, nicht nur Techniken zu erlernen sondern auch den geistigen Aspekt zu beachten, damit er alle Techniken, die das Taekwon - DO bietet, erlernt. Somit kann DO nur ein Weg sein, der vom Lehrer, oder der Kampfsport/kunstart vorgegeben wird. Das heißt DO ist der geistige Weg.

Im Berufsleben wie im Sport gibt es Spezialisten, für ganz bestimmte Aufgaben. Im Taekwon - DO ist es ähnlich, man erlernt mit der Zeit alle notwendigen Techniken, aber in manchen Sparten wird es Schüler geben die besonderes Talent und Können an den Tag legen. Nicht alle Schüler werden Europa oder Weltmeister, es ist auch nicht das Ziel ein besonders guter Kämpfer zu werden. In erster Linie ist es wichtig den Weg das DO für sich selbst zu finden, zu seinen Überzeugungen zu stehen, und das Taekwon - DO als Hilfe im Leben anzuerkennen.

Für einige ist Taekwon - Do ein Sport der körperliche Ertüchtigung bringt, für den anderen ist es eine Möglichkeit seinen Geist unter Kontrolle zu bringen ( Zorn, Unbeherrschtheit ). Der Nächste sagt mein Interesse gilt nur der Selbstverteidigung, den Formen, den Spezialtechniken, den Bruchtests oder dem Sparring u.s.w. Das Schöne am Taekwon - Do ist ,daß alles miteinander verbunden ist , und daß man in allen Sparten das DO finden kann. Die Grundsätze des Taekwon - DO gelten für alle Bereiche.

 
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