| Geschichte des Taekwondo |
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| Geschrieben von: Richard Frank | ||||||
| Dienstag, 07. Oktober 2008 um 10:22 | ||||||
Seite 1 von 2 Vor etwa 1300 Jahren (während des 6. nachchristlichen Jahrhunderts) war die Halbinsel Korea in drei Königreiche aufgeteilt: Silla, Koguryo und Baek Je. Silla, das kleinste der Königreiche, litt unter ständigen Überfällen und Belästigungen von Seiten seiner beiden mächtigeren Nachbarn im Norden und im Westen. Während der Herrschaft von Chin Heung, dem 24. König von Silla, bildeten die jungen Adligen und Angehörigen der Kriegerklasse eine Elitegruppe für Offiziere, die sie Hwa Rang-Do nannten. Dieses Kriegerkorps übte sich nicht nur in den üblichen Waffengattungen wie Speer, Bogen, Schwert und Haken, sondern auch in geistiger und körperlicher Disziplin und verschiedenen Arten des Hand- und Fußkampfes. Zur Stählung des Körpers erstiegen sie schroffe Berge, schwammen während der kältesten Jahreszeit in reißenden Flüssen und setzten sich erbarmungslos allen Anstrengungen aus, um sich für die Verteidigung des Vaterlandes vorzubereiten. Als Leitfaden und Motto ihres Ritterordens übernahmen sie einen Kodex, bestehend aus 5 Verhaltensregeln, die vom bedeutendsten buddhistischen Mönch und Gelehrten des Landes, Won Kang, formuliert worden waren:
Die Hwa Rang-Do wurden auf der ganzen Halbinsel für ihren Mut und ihKampfgeschick bekannt und erwarben den Respekt selbst ihrer bittersten Feinde. Die Kraft, die sie durch Einhaltung der Kodexregeln gewannen, befähigte sie zu Heldentaten, die zur Legende wurden. Viele dieser tapferen jungen Krieger starben in der Blüte ihrer Jugend auf dem Schlachtfeld manche bereits mit 14 oder 15 Jahren. Durch ihre Heldentaten inspirierten sie jedoch das Volk von Silla dazu, sich zu erheben und zu vereinigen. Aufgrund der Siege von Silla wurde die Halbinsel Korea zum ersten Male in der Geschichte vereinigt. Die Krieger des Hwa Rang-Do haben anscheinend dieser nationalen Kunst, den Namen Soo Bak-Gi verliehen. Die neue geistige und auch physische Grundlage erhob den Fußkampf So Bak Gi durch die Grundsätze der Hwa Rang Do zu einer Kunst. Der bekannte koreanische Historiker Dr. Danje Shin Chae Ho beschreibt in seiner Studie des alten Chosun Mut- und Geschicklichkeits-Wettkämpfe, die unter grausamen Bedingungen durchgeführt wurden: Schwertertänze und bestimmte Arten des Wassersports wurden auf einem vereisten Fluß durchgeführt, um den Mut der Teilnehmer zu testen. Wettkämpfe in Bogenschießen und Taek Kyon wurden zur Erprobung von Geschicklichkeit und Stärke abgehalten. Dem Sieger bei der Jagd wurde der Titel "Son-Bi" verliehen. Die obengenannten Eigenschaften wurden als notwendige Voraussetzungen für einen jeden Krieger betrachtet, und die Sieger wurden von allen hoch geschätzt." Dr. Danje erwähnt weiterhin, daß die Kunst des Soo Bak schließlich unter dem Namen Kwon Bup in China eingeführt wurde und als eine Abart des JuJitsu nach Japan gelangte. Das Wandgemälde in Kak-Je Tomb, gemalt zur Zeit von Sang-Sang, den zehnten König von Koguryo, zeigt ein SOO-BAK Sparring. Noch einmal beachte man die Ähnlichkeit dieser Haltung mit der zweier Taekwon-Do Kämpfer. |



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