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Geschrieben von: Richard Frank
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Dienstag, 07. Oktober 2008 um 09:56 |
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Seite 1 von 4 Begründer und Vater des Taekwon DoGeboren am 9. Nov 1918 - Verstorben am 15. Juni. 2002 General Choi Hong Hi wurde in dem zerklüfteten, rauhen Gebiet Ha Dae im Myong Chun Kun Bezirk im heutigen Nordkorea geboren. In jungen Jahren war er zart und kränklich und bereitete seinen Eltern ständig Sorge. Doch bereits in diesen jungen Jahren zeigte der zukünftige General einen starken und unabhängigen Geist.
Im Alter von 12 Jahren wurde er wegen Aufwiegelung gegen die japanischen Behörden, die damals Korea besetzt hielten, aus der Schule ausgeschlossen. Aus dieser Zeit stammt seine Verbindung mit der Studenten Unabhängigkeitsbewegung Kwang Ju die lange bestehen sollte.
Nach dem Ausschluß wurde der junge Choi von seinem Vater zu einem der berühmtesten Lehrer der Kalligraphie in Korea Herrn Han IL Dong gesandt, um Kalligraphie zu studieren. Han war nicht nur ein fähiger Kalligraph, sondern auch ein Meister des Taek Kyon, der alten koreanischen Kunst des Fußkampfes. Der Lehrer sorgte sich wegen der Zerbrechlichkeit seines Schülers und begann deshalb, ihn die harten Taek Kyon Übungen zu lehren, um ihm bei der Abhärtung seines Körpers zu helfen.
Im Jahre 1937 wurde Choi Hong Hi zur Weiterbildung nach Japan gesandt. Kurz vor seiner Abreise hatte der junge Choi das Pech, mit einem riesigen Berufsringer in einen hitzigen Streit zu geraten, dieser drohte ihm an, daß er ihn bei ihrem nächsten Treffen in Stücke reißen werde. Diese Drohung gab dem jungen Choi die nötige Motivation beim erlernen der kriegerischen Kunst.
In Kyoto (Japan) traf Choi Herrn Kim der ihm das Karate lehrte. Nach zweijährigem intensiven Training erlangte Choi den schwarzen Gürtel (I.Dan). Diese Technik war zusammen mit den Fußtechniken des Taek Kyon der Vorläufer des heutigen Taekwon - Do.
Beim Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde Choi Hong Hi gegen seine Willen gezwungen, sich zur japanischen Armee zu melden. Während seiner Stationierung in Pyongyang (Korea) wurde Choi als der Organisator der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung angeklagt und in ein japanisches Gefängnis inhaftiert.
Während seines Gefängnisaufenthaltes begann Choi Hong Hi die Kunst des Taekwon - Do zu praktizieren, um die Langeweile zu mildern und sich in körperlich gutem Zustand zu halten. Innerhalb kurzer Zeit wurden seine Mitbewohner mit den Gefängniswärtern seine Schüler. Nach und nach wurde der Gefängnishof zu einem riesigen Übungsplatz.
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